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Indirektreinigen bedeutet, dass in die Ultraschallwanne ein (oder mehrere) Behälter eingesetzt wird und die Reinigung nun in diesem stattfindet.
Der Behälter kann (je nach Anwendung) aus Kunststoff, Metall oder Glas sein und dies in möglichst dünnwandiger Ausführung. Ausserdem sollte er mit einer Halterung (z.B. mit dem als Zubehör erhältlichen Lochdeckel) freihängend und fest positioniert sein. Nur so ist eine effiziente Übertragung des Ultraschalls gewährleistet.
Mögliche Gründe für das Indirektreinigen:
- Die verwendete Reinigungsflüssigkeit greift die Ultraschallwanne an (z.B. Säure). - Es wird nur eine kleine Menge eines Reinigungsmittels benötigt und/oder dieses muss häufig gewechselt werden. - Sie reinigen sehr kleine Teile. - Starke Verschmutzungen können räumlich begrenzt werden. Es macht ja keinen Sinn z.B. für das Reinigen einer Füllfeder das ganze Bad zu verschmutzen. - Die Schmutzpartikel wirken stark abrasiv und können den Boden der Ultraschallwanne beschädigen. - Sie benötigen eine Minianlage mit mehreren Reinigungs- und Spülstationen. - usw.
Und so funktionierts:
In der Ultraschallwanne befindet sich gewöhnliches Wasser (blau) mit ein wenig Netzmittel (in Geschirr-spülmitteln wie z.B. Handy oder Fox enthalten) oder Ihr Standardreinigungsmittel. Dieses überträgt die Schwingungen über die Wandung des eingehängten Behälters in die Reinigungsflüssigkeit (rot).
Die Eintauchtiefe des Einsatzgefässes sollte min. 30 - 40 mm sein. Unter dessen Boden dürfen sich keine Luftblasen befinden.
Anwendungsbeispiel
Im als Zubehör erhältlichen Lochdeckel können Sie je nach Gerätegrösse zwischen 1 bis 6 Bechergläser einsetzen.
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